Verein kämpft weiter für privates Tierheim
Norderstedt -
Obwohl die Stadt Norderstedt gerade die Zuschüsse für das neue Tierheim in Henstedt-Ulzburg erhöht hat, verfolgt der Verein „Tierheim Norderstedt“ nach wie vor mit Hochdruck sein Ziel: ein privates Tierheim für die fünftgrößte Stadt Schleswig-Holsteins. „Der Bürgermeister hat sich gegen eine von der Stadt betriebene Einrichtung ausgesprochen. Unseren Plänen steht er aber durchaus positiv gegenüber“, sagt Ulrike Scholz, Vorsitzende des Vereins. Sie und ihre Mitstreiter besichtigen zurzeit andere Tierheime, versuchen Geld aufzutreiben und sprechen mit der Verwaltung über mögliche Standorte. Der Verein ist weiter davon überzeugt, dass die Stadt ein privates Tierheim braucht: „Wie sollen ältere oder gebrechliche Menschen ohne Auto in den Norden Henstedt-Ulzburgs kommen, um sich ein Tier auszusuchen oder eins abzugeben?“, sagt die Vorsitzende. Sie geht davon aus, dass ein solches Domizil für Fundtiere ausgelastet ist. Bei der Stadt würden nur die Tiere registriert, die die Polizei findet. Viel größer sei aber die Zahl der Fundtiere, die von den Bürgern direkt ins Tierheim gebracht werden. Der Verein kann sich auch ein Nebeneinander von Tierheimen in Norderstedt und Henstedt-Ulzburg vorstellen. Hamburg mit dem zentralen Heim an der Süderstraße und den vielen kleineren Einrichtungen zeige, dass eine Kooperation möglich ist. Morgen treffen sich die Mitglieder um 19.30 Uhr im TuRa-Sportlerheim, um über das Projekt zu diskutieren.
ms
erschienen am 23. August 2002 – Hamburger Abendblatt
Tierheim Westerwohld droht die Schließung
Finanzen: In der Einrichtung herrscht Hochbetrieb, doch der Verein hat kein Geld für den dringend benötigten Neubau
Von Frank Knittermeier
Henstedt-Ulzburg -
Die Pläne für den Bau des neuen Tierheimes hingen an einer Schautafel. Die Besucher des Tierheimes Westerwohld in Henstedt-Ulzburg konnten sich am Sonnabend beim Tag der offenen Tür davon überzeugen, wie das neue Heim am Kirchweg eines Tages aussehen soll. Aber niemand konnte ihnen sagen, wann das neue Haus für die Tiere gebaut wird. Es fehlt an verbindlichen Finanzierungszusagen von den beteiligten Städten und Gemeinden. Da der Vermieter der jetzigen Räume aber längst die Kündigung ausgesprochen hat, breitet sich unter den aktiven Tierschützern inzwischen Panik aus. Aus finanziellen Gründen droht sogar die Schließung des jetzigen Tierheimes.
Hamburger Abendblatt
Tierheim wird geschlossen!
Montag, 27. August 2007
Heute sollte eigentlich das Sommerfest im Tierheim Potsdam stattfinden, aber eine Potsdamer Sonntags- Zeitung hat wohl allen Tierschützern, – haltern und -freunden ordentlich die Stimmung dazu vermiest!
Das Ungeheuerliche, neben fehlendem Geld für diese Pflichtaufgabe der Stadt, ist die Tatsache, das dabei “nur” an die Fundtiere gedacht wird. Völlig außen vor und nicht beachtet sind dabei die sog. Abgabetiere:
“Liebe Potsdamer,
das betrifft Euch alle. Die Stadt läßt Euch mit Euren Sorgen und Abgabetieren im Stich. Rechtlich gesehen ist eine Gemeinde nicht für die Abgabetiere verantwortlich. Der Besitzer ist selbst verpflichte, sich um den Verbleib des Tieres zu kümmern, wenn es selbst nicht mehr in der Lage ist, das Tier zu halten. Das ist die Theorie. In der Praxis ist es aber so, dass die Tiere meist aus einer Notlage heraus abgegeben werden. Die wenigsten Tierhalter geben ihre Tiere “freiwillig” ab. Ist eine Notlage erstmal da, bleibt häufig nur das Tierheim als Alternative. Das ist auch gut so, weiß man doch sein Tier in guten Händen, die ihr möglichstes versuchen werden, dem Tier bald ein neues, gutes Zuhause zu geben.
Möglich ist die Aufnahme der Abgabetiere nur durch die unermüdliche Arbeit des Tierschutzvereins, der Tierheimmitarbeiter und der vielen ehrenamtlichen Helfer, die das “finanzielle Verlustgeschäft -Abgabetiere” zu einem Erfolg für Tier und Mensch werden lassen. Diese Möglichkeit soll uns und den Bürgern von Potsdam und Umgebung nun genommen werden.”
[via Tierheim- weblog]
Und wenn dann liest, das in dem neuen Domizil pro Tier und Nacht abgerechnet wird, und etwa glaubt, das das dort nicht ein knallhartes Geschäft ist, der weiß dann auch sicher nicht was mit dem Abgabetieren passieren wird! Sie werden ausgesetzt und somit zu Fundtieren… Na vielen Dank Frau Müller
Klischnet
Tierheim Kreil in Landau/Bayern mußte schließen - und nun??? Hier klicken
Geld fehlt - Tierheim droht Schließung - hier
Foreneintrag:
Um das Tierheim Arnsberger Modell ranken sich ja die ein oder anderen wilden Storys: Die Gemeinnützigkeit wurde ihnen aberkannt, es wurden dort Hunde gezüchtet, etc. pp.
Meine eigenen persönlichen Erfahrungen sind sehr negativ.
Und gerade stoße ich im Yorkie-Forum auf diesen Beitrag:
Zitat:
Hallo,
wer weiß, wohin das Tierheim in Arnsberg (Arnsberger Modell) umgezogen ist?
Dort ist plötzlich eine Pferdefarm beheimatet und niemand weiß etwas über den Verbleib. Wir standen am letzten Sonntag vor dem Tor und alle Tiere sind verschwunden. Selbst Ortsansässige konnten keine Auskunft geben.
Ich wäre sehr dankbar für Eure Hilfe.
Susi
Zitat Ende
Klickt man den Link zum Tierheim an, kommt man nur auf die Startseite - hier
Mehr darüber hier
Auszug daraus:
Aber natürlich auch die üblichen Schikanen durch unsere Behörden: z.B. zahlt die Stadt Arnsberg viel Geld an ein auswärtiges Tierheim, das pro Jahr jedoch nur etwa 6 Tiere aus Arnsberg aufnimmt. Die meisten landen im Tierheim Arnsberg das jedoch keinen Pfennig dafür bekommt ! Politiker ist eben leider die einzige Führungsposition, für die man keinerlei Qualifikation und Sachkenntnis benötigt sondern nur im richtigen Moment das richtige Parteibuch.
Tierabnahmen durch Behörden:
Widerrechtliche Wegnahme in Österreich
So was darf nicht passieren:
In Hannover hat die Polizei drei Hundeschmuggler überführt. Die drei Männer aus der Slowakei handelten professionell mit den Hundebabys: Im Internet boten sie die Welpen an, verschiedene Rassen für rund 300 Euro. Die reichen Kunden kamen aus Deutschland und der Schweiz. Eine Tierschützerin brachte die Beamten auf die Spur, die täuschten dann Interesse an einem der Welpen vor. Beim geplanten Treffpunkt auf dem Messeschnellweg in Hannover griffen Polizei und Zoll dann zu. In dem Wagen der Schmuggler wurden vier kleine Hunde in verdreckten Transportboxen gefunden, zwei Staffordshirewelpen und zwei Mops-Babys. Die Welpen hatten entzündete Augen, wogen nur noch vier bis fünf Kilo und litten unter Wasser- und Futtermangel. In den Verhören gaben die 21 bis 27 Jahre alten Männer zu, regelmäßig Hundewelpen auf die gleiche Weise aus der Slowakei nach Deutschland gebracht zu haben. Bevor die Schmuggler in Hannover erwischt wurden, hatten sie auf der letzten Tour bereits in der Schweiz und in Bayern sieben Hunde ausgeliefert… Um die vier geretteten Welpen kümmert sich jetzt das Tierheim…
Quelle: http://www.ffn.de
Tierpflegenest stellt sich vor

