Das macht einen guten Trainer aus:
1. Flexibilität – Jeder Hund ist anders. Ein Profi Trainer wählt die Methoden und Techniken, die zu Deinem Hund passen.
2. Erfahrung – Beurteile einen Trainer nicht nach seinen Jahren in der Praxis, sondern nach seiner Arbeit in der „Hunde Welt“. Manche Leute fahren seit 20 Jahren Auto, können aber noch immer nicht gerade parken. So ähnlich ist es auch mit dem Hunde-Training.
3. Qualifikation – Du wirst Dich vermutlich nach den Qualifikationen und Zertifikaten erkundigen wollen. Du solltest aber bedenken, dass es keine universell anerkannten Qualifikationen gibt. Es ist auch so, dass ein Stück Papier mit einem Namen darauf nichts über das Können aussagt. Du kannst 2 Ärzte haben, mit derselben Ausbildung und Qualifikation – einer ist ein wahrer Heiler, der sich
bestens um seine Patienten kümmert, sich um sie sorgt. Der andere sorgt sich nur um das Geld, seinen Titel, und interessiert sich nicht im Geringsten für seine Patienten. Dieselbe Qualifikation, für den Kunden aber ein gewaltiger Unterschied.
4. Kosten – Vergewissere Dich, für Resultate zu zahlen, nicht für eine gewisse Menge an Stunden.
Ein guter Trainer weiß, dass einige Hunde (und Menschen) schneller oder langsamer lernen als andere.
5. Vermeide Gruppen Lektionen /Unterricht – In einer Gruppe sind zu viele Ablenkungen. Du und Dein Hund, ihr werdet von einem Trainer betreut, und seid so gewiss, das ihr seine ungeteilte Aufmerksamkeit habt.
Viele Menschen scheuen sich vor Privat-Lektionen, da sie die Kosten fürchten. Jemand, der sehr wenig für eine Stunde berechnet, hat entweder keine Wertschätzung für seine Arbeit, ist ein Mönch, oder hat nicht viel Zeit mit seiner Ausbildung und Weiterbildung verbracht und betreibt das Training als Hobby. Vergleiche doch einmal die Kosten mit denen für Dein Auto, oder den Klempner. Dagegen sind Profi-Trainer noch günstig.
Vor allem, da Du in Privat-Lektionen Deinen Trainer mit niemandem teilen musst, es geht in diesen Lektionen allein um Dich und Deinen Hund nicht um eine allgemeine Abfolge. Dies wird sich auch im Zeitablauf bemerkbar machen.
6. Wartelisten – Ein Profi Trainer hat nicht selten eine Warteliste für Menschen, die mit ihm/ihr arbeiten möchten. Dein Ziel sollte es sein, mit dem für Dich und Deinen Hund besten Trainer zu arbeiten, den Du finden kannst. Handele nicht an der Preisgestaltung. Viele Trainer, die mit Sonderangeboten und besonders günstigem Training werben, würdest Du nicht an erster Stelle haben.
Es ist besser, mehr in ein professionelles Trainingsprogramm zu investieren, als Zeit mit der Jagd nach Sonderangeboten zu verschwenden, um schließlich doch ein professionelles Training zu wählen.
Einen Hund zu korrigieren ist langwieriger und teurer, als von Anfang an ein professionelles Training zu wählen. Erwarte für ein professionelles Trainingsprogramm zwischen 300,- und 1000,- EUR, bzw. zwischen 40,- und 100,- EUR pro Stunde.
7. Frage nach einer Gratis Beratung – Du musst nicht dafür bezahlen, einen Trainer kennen zu lernen und Deinen Hund und Dich vorzustellen. Eine gute erste Beratung dauert meist zwischen 1 und 3 Stunden.
8. Schicke Deinen Hund nicht fort, um ihn trainieren zu lassen. – Oft ist diese Variante, auch als Trainingslager bekannt, nur Geldmacherei, da durch das Unterbringen des Hundes die Kosten unnötig in die Höhe getrieben werden. Wie willst Du mit Deinem Hund gut auskommen, wenn jemand anders mit ihm arbeitet? Stell Dir folgendes vor: Ich kann ein Super Hightech Sport Auto für Dich erfinden und
bauen, aber wirst Du es fahren können, ohne es fahren zu lernen? Du wirst nicht von A nach B kommen.
Finde einen Trainer, der Dir beibringt, Deinen Hund zu trainieren.
9. Hole Dir keinen Trainer nach Hause, um mit Deinem Hund zu arbeiten – Es ist besser, mit Deinem Hund in neutralem Gebiet zu arbeiten, so fühlt er sich nicht bedrängt und muss seine sichere Rückzugsmöglichkeit nicht fürchten. Es hat sich als besser erwiesen, wenn Du in neutralem Terrain lernst, Deinen Hund zu trainieren.
10. Vermeide Hobbytrainer – Ein Trainer, der diese Arbeit zeitweise betreibt, hat nicht viel Erfahrung und Flexibilität zu bieten.
Hunde Training ist beides, Kunst und Wissenschaft.
Du wirst kein professioneller Trainer, ohne lange Zeit mit erfahrenen Trainern gearbeitet zu haben, ohne das Hintergrundwissen, die Arbeit mit verschiedenen Hunden und so weiter. Ein Profi-Trainer lebt seine Arbeit.

