Zuerst einmal eine kurze Erklärung warum es überhaupt verschiedene Rassen gibt…. ursprünglich gab es nur Hundetypen. Es gab Jagdhunde, Hütehunde, Bullenbeisser und viele andere. Gemeinsam hatten diese Hunde die jeweilige Arbeit und die körperliche und auch geistige Eignung dazu. Trotzdem gab es z.B. leichtere und schwerere Bullenbeisser – alle erfüllten aber den gleichen Zweck.
Diese Hundetypen sind dadurch entstanden, dass Menschen begonnen haben Hunde nach konkreten Gesichtspunkten auszuwählen, um sie für bestimmte Arbeiten zu nutzen. Von planmäßiger Zucht konnte man zu dieser Zeit noch nicht sprechen. Trotzdem bildeten sich durch diese Auslese unterschiedliche körperliche und charakterliche Merkmale heraus, die die Grundlage für die Entstehung der heutigen Hunderassen waren. Im Laufe der Generationen festigten sich diese Eigenschaften.
Zuerst waren es nur gemeinsame Leistungsmerkmale, die die Hunde in einer bestimmten Region oder innerhalb eines größeren Hunderudels auszeichneten. Doch oft hatten Hunde mit ähnlichen Eigenschaften im Laufe der Zeit auch gemeinsame äußere Merkmale. Grund dafür war nicht nur die Anpassung an gemeinsame Umweltbedingungen, sondern auch die Kreuzung verwandter Tiere miteinander. Wenn immer wieder Tiere mit gleichen oder ähnlichen Eigenschaften miteinander gepaart werden, kann man auf diese Weise erwünschte Eigenschaften fördern. Umgekehrt merzt man unerwünschte Eigenschaften in der Zucht aus, in dem man Träger dieser Merkmale von der Zucht ausschließt.
Die Hunderassen wie wir sie heute kennen wurden erst mit Beginn des Ausstellungswesens benötigt um Hunde körperlich besser vergleichen zu können. Trotzdem haben die meisten von ihnen viele Eigenschaften der damaligen Hundetypen übernommen.
Man könnte jetzt leicht auf die Idee kommen vom Hundetypus auf die Eigenschaften zu schließen. Leider gibt es aber kein einheitliches System zur Klassifikation der Hunderassen. Mit Klassifikation ist die Einteilung in z.B. Jagdhunde, Hütehunde, Hirtenhunde usw. gemeint. Allgemein üblich ist es die Hunderassen entweder nach ihrer Abstammung oder nach ihrem Einsatzzweck zu unterteilen. Da aber im Laufe der Geschichte durch viele Kreuzungen diverse Mischformen entstanden sind, hält man sich meistens an eine gemischte, oft rein willkürliche Gruppeneinteilung. Die einzelnen Hunderassen sind mal in der einen, mal in der anderen Gruppe zu finden. Daher reicht es meistens nicht aus bzw. ist oftmals schlicht und einfach falsch von der Klassifizierung auf die Eigenschaften einer Rasse zu schließen.
Es ist sehr schwer genau zu definieren was man von einer jeweiligen Rasse zu erwarten hat. Am ehesten wird man dem gerecht wenn man sich den ursprünglichen Zweck ansieht.
Auch bei dieser Betrachtungsweise sollte man aber darüber nachdenken wofür die betreffende Rasse heute eingesetzt wird und wie lange schon. Wenn ich den Deutschen Schäferhund als Beispiel nehme – er wurde ursprünglich als Hütehund gezüchtet, aber seit vielen Jahren nicht mehr bzw. kaum mehr als solcher eingesetzt. Der Hütetrieb dürfte also heutzutage bei weitem nicht mehr so stark ausgeprägt sein wie z.B. bei einem Border Collie, der nach wie vor zum Hüten eingesetzt wird.
Im Endeffekt bleibt mir also, wenn ich einer Rasse die richtigen Eigenschaften zuordnen möchte, nichts anderes übrig, als die genaue Rassegeschichte zu studieren und das heutige Zuchtziel bzw. die heutige Verwendung mit einzubeziehen. Aus den üblichen Rassebeschreibungen kann man zwar einiges, aber unter Umständen nicht alles herauslesen.
Wichtig für uns sind hier die Eigenschaften mit denen ich bei allen Tieren einer Rasse rechnen sollte. Es geht darum herauszufinden worauf ich mich einstellen sollte, ob der zukünftige Halter damit leben und umgehen kann bzw. auch wofür diese spezielle Rasse geeignet bzw. weniger geeignet ist.
Rottweiler
Rottweiler stammen von scharfen römischen Kriegs- und Wachhunden ab. Sie wurden in Rottweil als Metzgerhunde gehalten, die das Eigentum des Besitzers auf den bedeutenden Viehmärkten von Rottweil zuverlässig bewachten. Große Viehherden beschützte er auf dem Weg dorthin. Man brauchte treue, starke Hunde, die schmerzunempfindlich und verteidigungsbereit waren und bei Bedarf schwere Karren ziehen konnten. Sie besitzen heute noch einen ausgeprägten Schutzinstinkt. Damit er in missverständlichen Situationen unter Kontrolle bleibt, braucht er eine starke Hand und eine besonders konsequente Erziehung. Rottweiler, die dann den Gehorsam verweigern, machen Schlagzeilen. Es ist besonders wichtig, dass der Rottweiler schon als Welpe draußen mit anderen Hunden spielt, damit er keine Feindseligkeiten fremden Hunden gegenüber entwickelt. Anzeichen für grundlose Aggression müssen schon beim Welpen unterdrückt werden. Bei Raufereien mit anderen Hunden muss man sofort energisch eingreifen. Leider gibt es viele verhaltensgestörte Rottweiler, weil manche „Züchter“ meinen, Kampfmaschinen für eine ganz bestimmte Schicht der Bevölkerung produzieren zu müssen. Deshalb gilt gerade beim Rottweilerkauf: Erst beide Elterntiere persönlich kennen lernen, dann entscheiden. Beide Elterntiere müssen ruhig, freundlich und ausgeglichen sein. Reagiert auch nur ein Elternteil aggressiv, sollte man die Finger vom Nachwuchs lassen, da Schwierigkeiten vorprogrammiert sind. Rottweiler-Rüden werden 61-68 cm hoch, Hündinnen 56-63 cm. Das Haar ist nicht zu kurz, glatt und rauh mit darunter verborgener Unterwolle. Es ist immer schwarz mit rotem Brand.
Gliedern wir diese Beschreibung einmal auf –
Herauslesen können wir aus dieser Beschreibung jetzt:
o Rottweiler stammen von scharfen römischen Kriegs- und Wachhunden ab. Sie wurden in Rottweil als Metzgerhunde gehalten, die das Eigentum des Besitzers auf den bedeutenden Viehmärkten von Rottweil zuverlässig bewachten. Große Viehherden beschützte er auf dem Weg dorthin. Man brauchte treue, starke Hunde, die schmerzunempfindlich und verteidigungsbereit waren und bei Bedarf schwere Karren ziehen konnten.
Das sagt uns, dass der Rotti aller Wahrscheinlichkeit nach Schutztrieb hat und dass man auch annehmen kann, dass ihm „Zugsportarten“ liegen. Nachdem er das Eigentum selbständig beschützen musste sollte er also eigentlich auch ein selbständig denkender Hund sein.
o Damit er in missverständlichen Situationen unter Kontrolle bleibt, braucht er eine starke Hand und eine besonders konsequente Erziehung. Rottweiler, die dann den Gehorsam verweigern, machen Schlagzeilen. Es ist besonders wichtig, dass der Rottweiler schon als Welpe draußen mit anderen Hunden spielt, damit er keine Feindseligkeiten fremden Hunden gegenüber entwickelt. Anzeichen für grundlose Aggression müssen schon beim Welpen unterdrückt werden. Bei Raufereien mit anderen Hunden muss man sofort energisch eingreifen. Leider gibt es viele verhaltensgestörte Rottweiler, weil manche „Züchter“ meinen, Kampfmaschinen für eine ganz bestimmte Schicht der Bevölkerung produzieren zu müssen. Deshalb gilt gerade beim Rottweilerkauf: Erst beide Elterntiere persönlich kennen lernen, dann entscheiden. Beide Elterntiere müssen ruhig, freundlich und ausgeglichen sein. Reagiert auch nur ein Elternteil aggressiv, sollte man die Finger vom Nachwuchs lassen, da Schwierigkeiten vorprogrammiert sind.
Dieser Teil der Beschreibung hat für uns im Prinzip gar keine Bedeutung – das ist eigentlich nur Klischeegeschwafel.
o Rottweiler-Rüden werden 61-68 cm hoch, Hündinnen 56-63 cm. Das Haar ist nicht zu kurz, glatt und rauh mit darunter verborgener Unterwolle. Es ist immer schwarz mit rotem Brand.
Das sagt uns die ungefähre Größe der Rasse, die Haarlänge und die Farbe.
Diese Beispielrassebeschreibung ist für uns ziemlich unzureichend und irreführend, man müsste sich in diesem Fall – was meiner Meinung nach allerdings allgemein anzuraten ist – also eingehender mit der Rasse beschäftigen um eine korrekte Rassebeschreibung verfassen zu können.
Die Rassegeschichte in dieser Rassebeschreibung ist z.B. zwar grundsätzlich richtig, aber unvollständig. Der Rottweiler hat die Herden nämlich nicht nur bewacht, sondern auch zum Marktplatz getrieben und bei Rastplätzen auch gehütet.
Das heißt er müsste auch über Hütetrieb verfügen.
Dazu kommt aber in diesem Fall auch noch, dass der Rottweiler seit ewigen Zeiten nicht mehr zum Hüten und Karren ziehen verwendet wurde, sondern heutzutage als Arbeits- Begleit- und Wachhund verwendet wird.
Was wiederum für uns jetzt heißt, dass der Hütetrieb sich mittlerweile nur mehr eingeschränkt zeigen dürfte, da dieser ja seit langem nicht mehr gefördert wird.
Auch bei der Selbständigkeit widersprechen sich das ursprüngliche Zuchtziel und die heutige Verwendung gewaltig. Ein sehr selbständig denkender Hund gibt ja nur bedingt einen guten Arbeitshund ab, wobei Arbeitshund hier auf die Sitz/Platz/Fuss-Hunde auf den Hundeplätzen bezogen ist. Der Rückschluss daraus wäre, dass die Selbständigkeit zum Teil mittlerweile „herausgezüchtet“ wurde.
Bei dieser Rassebeschreibung fehlt z.B. auch die genaue Beschreibung des Hundes. Bei den spärlichen Angaben kann sich sicher keiner vorstellen wie dieser Hund aussieht.
Man müsste also zumindest noch ergänzen, dass er einen kräftigen Körperbau hat, eine relativ Kurze breite Schnauze, einen breiten Kopf und kurze, dreieckige, hängende Ohren.
Appenzeller Sennenhund (hier bin ich über eine suuuuuper Beschreibung gestolpert
)
Der Ahnentafel der schweizerischen Sennenhunde ist schon zweitausend Jahre alt. Damals zogen die Romäner (????) (ich gehe davon aus, dass das Romanen heißen sollte) nach Norden. Sie nahmen große, schwere Doggen mit um das mitgebrachte Vieh zu jagen (damit dürfte treiben bzw. hüten gemeint sein). Je länger die Reise dauerte je kleiner die Herden wurden und die Hunden blieben in den schweizerischen Talen. Aus diesen Hunden entwickelte sich lokale Varietäten, die von Bauern hauptsächlich als Schäfer, Zieh und Wachhund benutzt wurden. Der gemeinsame Name wurde Sennenhund (Alpenhund). Die Rassen wurden im Laufe der Zeit jedoch sehr selten, aber dank einer großen Rettungsoperation und zielgerichtes Züchten blieb sie im Stande. Der Appenzeller Sennenhund ist einer dieser vier Rassen.
Rassebeschreibung
Der Appenzeller Sennenhund ist ein kräftiger, fast viereckiger Hund, mittelgross, lebendig und beweglich. Er hat selbstvertrauen, kennt keine Angst und ist Aufmerksam.
Kopf: ziemlicht flacher Schädel, am breitesten zwischen den Ohren, wird schmaler bei der Nase. Schwacher Stopp, ziemlich kräftige Vorderschnauze. Die Länge der Schnauze im Verhältnis zu dem Schädel ist 4:5. Schwarzer Nasenspiegel.
Augen: ziemlich klein, etwas schief gegen die Nase geklebt, lebendiger Ausdruck, braun.
Ohren: ziemlich klein, hoch angesetzt, dreieckig, hängend. Bei Gefahr gehen die Ohren hoch wodurch der Kopf auffällig dreieckig aussieht.
Gebiss: Scherengebiss
Nacken: mittellang, kräftig, trocken
Körper: runder Brust, oval im Durchschnitt, raum und mit deutlicher Vorderbrust. Starker Rürcken, kräftige Lenden.
Glieder: starke Knochen, gut nach hinten liegende Schulter, gerade Vorderbeine, gut gewinkelte Hinterbeine, ziemlich lange Sprunge
Rute: hoch angesetzt, mittellang, viel Fell.
Bewegung: frei, mit viel Schwung
Fell: glänzend, kurz, fest, anliegend. Schwarzes oder braunes Unterfell.
Farbe: schwarze Basisfarbe mit rostbraunen und weissen deutliche Abzeichen. Weisser Bles auf dem Kopf. Das Weiss muss bis auf dem Nachken an der Vorderseite der Brust anwesend sein udn auch auf allen Füssen und das Ende der Rute. Rostbraune Abzeichen auf den Beinen, Brust und rund den After, immer zwischen das schwarze und weisse Teil.
Schulterhöhe: Rüde 54-56 cm, Hündin 50-52 cm.
Zusammenfassen könnten man die Beschreibung so:
Der Appenzeller Sennenhund ist ein mittelgroßer Hund mit kräftigem Körperbau. Er hat einen kräftigen Kopf mit schwachem Stop und einer mittellangen, eher breiteren Schnauze. Die Ohren sind dreieckig, eher klein und hängend. Sein Fell ist kurz. Die Grundfarbe ist schwarz mit rostbraunen und weißen Abzeichen und einer weißen Blesse auf dem Kopf.
Dann der Teil mit der Abstammung:
Der Ahnentafel der schweizerischen Sennenhunde ist schon zweitausend Jahre alt. Damals zogen die Romäner nach Norden. Sie namen grosse, schwere Doggen mit um das mitgebrachte Vieh zu jagen. Je länger die Reise dauerte je kleiner die Herden wurden und die Hunden blieben in den schweizerischen Talen. Aus diesen Hunden enwickelte sich lokale Varietäten, die von Bauern hauptsächlich als Schäfer, Zieh und Wachhund benutzt wurden. Der gemeinsame Name wurde Sennenhund (Alpenhund). Die Rassen wurden im Laufe der Zeit jedoch sehr selten, aber dank einer grossen Rettungsoperation und zielgerichtes züchten blieb sie im Stande. Der Appenzeller Sennenhund ist einer dieser vier Rassen.
Daraus kann man herauslesen, dass wir bei dieser Rasse mit Schutz- und Hütetrieb rechnen sollten, wobei es heutzutage so ist, dass diese Hunde kaum bis gar nicht mehr zum Hüten eingesetzt werden, das heißt der Hütetrieb dürfte schon stark zurückgegangen sein. Auch Wagen ziehen könnte ihm Spass machen. Auch der Appenzeller Sennenhund ist ein sehr vielseitiger Hund, mit dem man so ziemlich jede Sportart ausüben könnte. Er wird heute hauptsächlich als Begleiter gehalten.
Der Dalmatiner war früher als Jagd und Kutschhund bekannt. Heute ist er meist als Haus- und Familienhund zu finden.
Was lesen wir da heraus?
Früher Jagdhund – also sollte man zumindest mit Jagdtrieb rechnen, auch wenn er schon ewig von dieser Verwendung weg ist. Die Beschreibung ist allerdings die einzige die ich gefunden habe bei der der Dalmatiner als ehemaliger Jagdhund deklariert ist.
Angeblich wurden aber früher auch Pointer eingekreuzt (was rein vom Aussehen her durchaus zutreffend sein könnte), also sollte man alleine schon aus dieser Einkreuzung damit rechnen.
Zusätzlich: Als Kutschhund begleitete er Kutschen um sie sowohl optisch zu schmücken, als auch anzukündigen (also den Weg frei zu machen) und zusätzlich zu beschützen.
Man sollte also auch mit einem gewissen Schutztrieb rechnen.
Heute findet er hauptsächlich als Begleithund Verwendung.
Auch er ist ein „Allround Hund“, bei dem Einschränkungen im Sport eigentlich nur durch Gesundheit und Spass daran gegeben sind. Vielleicht haben heutzutage sogar noch ein paar hütetrieb – angeblich wurde er von den „kleinen Leuten“ früher auch dafür eingesetzt.
• Charakter: temperamentvoll, fröhlich, kinderfreundlich
• Größe: bis 61 cm
• Gewicht: 24-28 kg
• Farben: leberfarben gefleckt, schwarz gefleckt
• Pflege: tägliches Bürsten, Fell mit Hundehandschuh abreiben
• Auslauf: ausdauernder Läufer
• Alter: 10- 14 Jahre
• Einschränkungen: Beim Kauf unbedingt das Hörvermögen des Hundes prüfen!!
• FCI- Gruppe: Gr.6 Lauf- und Schweißhunde und verwandte Rassen
Der Dalmatiner ist ein mittelgroßer, schlanker aber muskulöser Hund. Das Fell hat die
Grundfarbe weiß mit meistens schwarzen oder dunkelbraunen Tupfen. Es gibt ihn aber
auch in „orange“ (Semmelfarbene Tupfen und braune Nase) und „yellow“
(Semmelfarbene Tupfen und schwarze Nase). Er hat kurzes Fell und dreieckige,
hängende, aber nicht sehr lange Ohren. Die Schnauze ist eher lang.
Drucken Sie Ihr
Eigenes Motiv auf alles!
Widerristhöhe: 56 – 64 cm
Gewicht: 30 – 32 kg
Alter: bis 13 Jahre
Ursprungsland: Grönland
Fell: alle Farben
heute: Schlittenrennen, Jagdhund
früher: Schlitten-, Schutz- und Wachhund
Wesensmerkmale:
Rassengeschichte:
Die Ahnenreihe dieser Rasse läßt sich vielleicht auf Hunde zurückführen, die vor mehr als 12 000 Jahren mit sibirischen Stämmen ins Land kamen. Die Nachfahren dieser Stämme, die Inuit, haben möglicherweise einheimische Wölfe für die Weiterzucht verwendet.
Allgemeines:
Hunde vom Spitztyp sind seit dem Altertum im ganzen arktischen Raum verbreitet. Seit der Einführung moderner Transportmittel im 20. Jahrhundert sind die Bestände rapid zurückgegangen. Der Grönlandhund ist nicht so schwer wie der Eskimohund, doch oft ein wenig größer. Er gibt sich zwar reserviert und unabhängig, kann aber sehr anhänglich werden. In Norwegen und Schweden ist er als Wandergefährte beliebt geworden.
Beschreiben würde ich ihn so:
Der Grönlandhund ist ein mittelgroßer, kräftiger Hund mit mittellangem, sehr dichtem Fell.
Er hat Stehohren und eine Eher spitze Schnauze. Die Rute wird über den Rücken „gerollt“ getragen.
Es gibt ihn in allen möglichen Farbvariationen.
Gezüchtet wurde der Grönlandhund für die harte Arbeit vor dem Schlitten, als Wachhund und
auch als Jagdhund.
Rechnen muss man bei diesem Zuchtzweck natürlich mit einer gehörigen Portion Jagdtrieb und
auch Schutztrieb. Als Schlittenhund musste er immer sehr selbständig agieren. Als Hund der für
selbständiges Denken gezüchtet wurde werden ihm Sportarten wie Agility, Unterordnung,
Breitensport und alle anderen Sportarten bei denen es viele Wiederholungen gibt schnell
langweilig werden.
www.hunde.com
http://de.animals-online.info
http://www.colliehaus.de
http://www.hundund.de
von A. Stützner
